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100 Jahre Freistaat Bayern und 200 Jahre bayr. Verfassung

100 Jahre Freistaat Bayern und 200 Jahre bayr. Verfassung 2018 findet unter dem Motto „Wir feiern Bayern“ das Jubiläumsjahr der Bayern statt: 100 Jahre Freistaat Bayern und 200 Jahre bayr. Verfassung. Aus diesem ganz besonderen Anlass veröffentlichte die SZ eine außergewöhnliche und sehr lesenswerte Sonderbeilage mit spannenden Bereichen über historische Meilensteine, den Wandel und wirtschaftlichen …
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100 Jahre Freistaat Bayern und 200 Jahre bayr. Verfassung
2018 findet unter dem Motto „Wir feiern Bayern“ das Jubiläumsjahr der Bayern statt: 100 Jahre Freistaat Bayern und 200 Jahre bayr. Verfassung.
Aus diesem ganz besonderen Anlass veröffentlichte die SZ eine außergewöhnliche und sehr lesenswerte Sonderbeilage mit spannenden Bereichen über historische Meilensteine, den Wandel und wirtschaftlichen Aufstieg aber auch über die Vielfalt Bayerns. 
Für diesen Anlass hat die PeRoBa® Unternehmensberatung GmbH eine Anzeige geschaltet, welche am Donnerstag, 26.4.2018 in in München und allen Landkreisen sowie Gesamtbayern erschien.

Die Anzeige zur SZ-Veröffentlichung: 

Langfristiger und nachhaltiger Erfolg durch ein effektives und effizientes Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015, IATF-16949 oder ISO 27001 zur Unterstützung der neuen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), welche am 25. Mai 2018 in Kraft tritt. Wir unterstützen zum Thema Audit, bei Schulungen zu Core-Methoden, beispielsweise FMEA (neue Ausgabe) und beim Einsatz neuer Technologien zur Prozessoptimierung. Kontaktieren Sie uns!

Gerne steht Ihnen das Team der PeRoBa® Unternehmensberatung GmbH zur Seite, wenn Sie in diesem Zusammenhang weitere Fragen, oder eine Handlungsempfehlung, erhalten möchten.

Bei Fragen und Unterstützung zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: https://www.peroba.de/kontakt/
Ihr Team der PeRoBa® Unternehmensberatung GmbH
 

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Revision Energiemanagement DIN EN ISO 50001

    Energiemanagement Der Begriff Energiemanagement wird heute im Alltag für eine große Bandbreite von Maßnahmen und Tätigkeiten verwendet, die vom beispielsweise vom überwachen bis hin zur Steuerung reichen kann. In den 80ern bildete das Qualitätsmanagement die erste Grundlage um aufbauend auf ergänzenden Managementmethoden Standards zu definieren. Im Jahre 1994 erschien die erste Version der …
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Pixabay, ColiN00B

 
Energiemanagement
Der Begriff Energiemanagement wird heute im Alltag für eine große Bandbreite von Maßnahmen und Tätigkeiten verwendet, die vom beispielsweise vom überwachen bis hin zur Steuerung reichen kann.
In den 80ern bildete das Qualitätsmanagement die erste Grundlage um aufbauend auf ergänzenden Managementmethoden Standards zu definieren. Im Jahre 1994 erschien die erste Version der DIN EN ISO 9001:1994, welche dann die Grundlage für das Umweltmanagementsystem DIN EN ISO 14001 bildete. Im Jahre 2009 erschien die Energiemanagementnorm DIN EN 16001:2009, die im April 2012 ihrerseits durch die DIN EN ISO 50001 ersetzt wurde.
Deutschland hat das Ziel, seinen Primärenergieverbrauch gegenüber 2008, bis 2020 um 20 % und bis 2050 um 50 % zu senken. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat einen Leitfaden für Unternehmen und Organisationen veröffentlicht, welcher Informationen zur ISO 50001 liefert inkl. einer Checkliste. Zu finden unter folgendem Link: Energiemanagementsysteme in der Praxis.

Reformentwurf zur Revision der ISO 50001

Der Reformentwurf der ISO 50001 wurde im September 2017 veröffentlicht. Die neue Version wird wahrscheinlich in diesem Jahr veröffentlicht. Die wichtigsten Änderungen sind wie folgt:

  • Revision der ISO 50001 stellt auf High-Level-Structure um
  • Einzug Risikobasierter Ansatz
  • Die betriebliche Umwelt wird durch den Einfluss des Kontextes und der interessierten Parteien verstärkt
  • Fokussierung auf Ziele und deren Messung
  • Aufbau einer Kommunikationsstrategie
  • Der Energiemanagementbeauftragte fällt weg und die Rechenschaftspflicht liegt bei der obersten Leitung. Einberufung eines Energiemanagementeams.
  • Kontinuierliche Verbesserung

Der aktuelle Norm Entwurf „DIN EN ISO 50001:2017-09 – Entwurf“ kann beim Beuth Verlag bezogen werden.

SiMon – Ein praxisorientierter Lösungsansatz:

Die PeRoBa® Unternehmensberatung GmbH begleitet derzeit die Firma xNet bei der Einführung eines Qualitäts- und Energiemanagementsystems.

Beispiel SiMon

SiMon ist ein frei programmierbares Steuerungsframework der Firma xNet GmbH, die die intelligente Überwachung und Steuerung von Energiemanagementsystemen übernimmt. Die Software kann für Einfamilienhäuser, größere Wohnanlagen, Gewerbeeinheiten oder Nahwärmenetze eingesetzt werden. In vielfachen Installationen wird dies bereits seit 2014 erfolgreich unter Beweis gestellt.
Das System kann beliebig viele Datenpunkte in Echtzeit erfassen. Der große Vorteil aber ist die integrierte selbstlernende Prognosefunktion, basierend auf künstlicher Intelligenz. Unter Berücksichtigung historischer und prognostizierter Daten können z.B. bei Energienetzen Vorhersagen zum individuellen Bedarf der angeschlossenen Verbraucher getroffen werden, um eine optimierte, kostengünstige Bereitstellung sicherzustellen.
Das Zusammenspiel mit ergänzenden Modulen, wie zum Beispiel einer Sonnenstandsberechnung oder einer Wettervorhersage sorgt dafür, dass die Anlagen mit maximaler Effizienz und Effektivität betrieben werden können. Somit ist die Software für Endverbraucher, Netzbetreiber, Planer und Energieberater optimal einsetzbar.
Daher haben wir die Anforderungen der Norm angewendet um u.a. mit dieser Lösung ein praxisorientiertes Tool in die Hände zu geben. Da in diesem Jahr die neue Norm herauskommen soll, wurde als Zeitplan eine Zertifizierung nach Erscheinen der neuen Norm als strategischer Ansatz der Firma xNet gewählt. Bereits heute werden aber die Anforderungen der Norm und der zu erwartenden Änderungen unter Anwendung der Software SiMon umgesetzt und zuletzt erfolgreich auditiert.

Wir unterstützen Sie

Gerne steht Ihnen das Team der PeRoBa® Unternehmensberatung GmbH zur Seite, wenn Sie in diesem Zusammenhang weitere Fragen, oder eine Handlungsempfehlung, erhalten möchten.

Bei Fragen und Unterstützung zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: https://www.peroba.de/kontakt/
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Die grundlegenden Konzepte für ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015

Die „International Organization for Standardization“ (ISO) hat die neue ISO 9001:2015 am 23. September 2015 in englischer Sprache veröffentlicht. Der Termin für die Herausgabe der deutschen Übersetzung war der 23. Oktober 2015. Die Norm enthält nun sieben Qualitätsmanagementgrundsätze. Zur Erinnerung, die acht Qualitätsmanagementgrundsätze der DIN EN ISO 9001:2008 lauteten: Kundenorientierung Führung Einbeziehung Mitarbeiter Prozessorientierter Ansatz Systemorientierter Ansatz …
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Die „International Organization for Standardization“ (ISO) hat die neue ISO 9001:2015 am 23. September 2015 in englischer Sprache veröffentlicht. Der Termin für die Herausgabe der deutschen Übersetzung war der 23. Oktober 2015. Die Norm enthält nun sieben Qualitätsmanagementgrundsätze. Zur Erinnerung, die acht Qualitätsmanagementgrundsätze der DIN EN ISO 9001:2008 lauteten:
  • Kundenorientierung
  • Führung
  • Einbeziehung Mitarbeiter
  • Prozessorientierter Ansatz
  • Systemorientierter Ansatz
  • Ständige Verbesserung
  • Sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung
  • Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen
Nunmehr gibt es in der DIN EN ISO 9001:2015 -Kapitel 0.2- die nachfolgend sieben Qualitätsmanagementgrundsätze:
  • Kundenorientierung
  • Führung
  • Einbeziehen von Personen
  • Prozessorientierter Ansatz
  • Verbesserung
  • Faktengestützte Entscheidungsfindung
  • Beziehungsmanagement
Früher fanden sich diese „nur“ im Anhang B der DIN EN ISO 9000:2008. Die Übersicht der Grundsätze sind nun in der 9001er Norm unter Kapitel 0.2 aufgeführt. Diese Grundsätze unterstützen die grundlegenden Konzepte der Norm und werden in der DIN EN ISO 9000:2015 unter Kapitel 2.3 erläutert. Weiterhin werden in der ISO 9000 zu jedem Grundsatz weiterführende Informationen gegeben. Für jeden Grundsatz erfolgt eine „Aussage“. Die „Aussage“ beschreibt den Grundsatz. Danach erfolgt eine „Begründung“, welche den Grundsatz erklärt warum eine Organisation sich mit dem jeweiligen Grundsatz beschäftigen sollte. Dementsprechend wird der „Hauptvorteil“ erläutert, welcher dem jeweiligen Grundsatz zugeschrieben werden kann. Zu guter letzt werden „mögliche Maßnahmen“ erläutert, die eine Umsetzung des jeweiligen Grundsatzes ermöglichen.

DIN ISO 9001:2015 – ohne Risikomanagement geht nichts mehr?

Risikomanagement DIN ISO 9001 Unternehmen werden durch die neue DIN EN ISO 9001:2015 zum ersten Mal aufgefordert, sich ausdrücklich mit dem Thema Risiko zu beschäftigen. Die oberste Leitung soll Vorkehrungen und Alternativen berücksichtigen, damit die Organisation z.B. bei Änderungen auf Probleme vorbereitet ist. Die PeRoBa Unternehmensberatung GmbH hält zu den neuen Anforderungen der DIN EN …
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Risikomanagement DIN ISO 9001

Unternehmen werden durch die neue DIN EN ISO 9001:2015 zum ersten Mal aufgefordert, sich ausdrücklich mit dem Thema Risiko zu beschäftigen. Die oberste Leitung soll Vorkehrungen und Alternativen berücksichtigen, damit die Organisation z.B. bei Änderungen auf Probleme vorbereitet ist.

Die PeRoBa Unternehmensberatung GmbH hält zu den neuen Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 bei unterschiedlichen Organisationen Vorträge zur Einführung und optimalen Bewertung.

Alle Prozesse rund um das Qualitätsmanagement werden durch die neue Normenforderung betroffen sein. Sie müssen zukünftig auf Ihre Risiken hin untersucht werden. Insbesondere Produktionsbetriebe müssen ihre Prozesse entlang der Produktentstehung durch unterschiedliche Risiken und deren Auswirkung bewerten.

Risiken

Das Risiko, lat. Riscare „etwas unternehmen“, betrifft jedes Unternehmen.

Für die Bewertung der Risiken können verschiedene Beurteilungsmethoden, wie beispielsweise das GAMAB-Prinzip, verwendet werden. Das GAMAB-Prinzip, oder das ALARP Verfahren, basieren meist auf einem Vergleich mit anderen/vergleichbaren Risiken. Um dementsprechend Risiken zu vergleichen werden bei diesen Verfahren Risikomaße berechnet.

Zu beachten ist, dass je nach Prozessschritt im Produktentstehungs- oder Dienstleistungsprozess spezifische Methoden anzuwenden sind. Der Einsatz hängt entscheidend vom Ziel der Beurteilung und den organisationsinternen Kommunikationsprozessen ab.

Mögliche Risiken sind zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die DIN EN ISO 9001:2015 kein vollständiges Risikomanagement fordert! Jedoch kann bei der Einführung der Risikobetrachtung parallel Risikomanagementprozesse eingeführt werden. In diesem Bereich bietet die Norm durch die DIN EN ISO 31000, Risikomanagement, eine spezifizierte Norm.

Risikomanagement ist nach der Norm ISO 31000:2009 eine Führungsaufgabe, in der die Risiken einer Organisation identifiziert, analysiert und bewertet werden. Hierzu sind übergeordnete Ziele, Strategien und Politik der Organisation zum Risikomanagement festzulegen. Im Einzelnen betrifft das die Festlegung von Kriterien, nach denen die Risiken eingestuft und bewertet werden, die Methoden der Risikoermittlung, die Verantwortlichkeiten bei Risikoentscheidungen, die Bereitstellung von Ressourcen zur Risikoabwehr, die interne und externe Kommunikation über die identifizierten Risiken (Reporting), sowie die Qualifizierung des Personals für das Risikomanagement.

Norm und Risiko

Die DIN EN ISO 9001:2015 fordert nun im Sinne der Prozessorientierung die Risikobeurteilung zu überprüfen. Hierzu müssen die Beteiligten und Mitarbeiter die notwendige Methoden Kompetenz erhalten. Weiterhin müssen die neuen Prozesse in die Unternehmensprozesslandschaft eingebunden werden. Grundsätzlich könnte man auf dem Standpunkt stehen, dass die Beurteilung von Risiken aus Sicht des Qualitätsmanagements einen Mehraufwand bedeutet.

Wenn bei der Einführung pragmatisch vorgegangen wird und beispielsweise der Nutzen eines Risikoprozesses dem administrativen Aufwand gegenübergestellt wird, kann eine Plausibilisierung relativ kurzfristig erfolgen. Im Gegenteil, durch diesen Ansatz kann ein Unternehmen die Bedeutung einzelner Risiken besser erfassen und bewerten. Die ist jedoch nur sinnvoll möglich, wenn geeignete Kriterien verwendet werden. Auch an dieser Stelle ist kompetentes Personal erforderlich. Hier könnten evtl. kleinere und tlw. mittlere Unternehmen vor der Herausforderung stehen, mit beschränkten Ressourcen Risiken angemessen und sinnvoll zu identifizieren, sowie zu bewerten, ihre Leistungsgrenze zu erreichen.

Grundsätzlich fordert die Norm den Umgang mit Produkt und Prozessrisiken, sowie dass:

  • das Qualitätsmanagementsystem ordnungsgemäß funktioniert
  • die Organisation ein konstantes Qualitätsniveau hält
  • unerwünschte Nebeneffekte reduziert werden und
  • die Prozesse kontinuierlich verbessert werden.

Sehr oft haben Unternehmen in diesem Bereich bereits Prozesse, die nicht unter diesem Begriff laufen. Viele geeignete Maßnahmen und Verfahren können weiter verwendet werden und für die Umsetzung auf die neue Norm gegebenenfalls erweitert, oder ergänzt werden.

Werden gar Methoden wie die FMEA – Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse – eingesetzt, kann diese Methode in anderen Bereichen durch ergänzende Risikomethoden ergänzt werden. Nur auf einzelne Risikomethoden für die gesamte Unternehmung zu setzen wird nicht erfolgsversprechend sein.

Es wird nur der ganzheitliche Ansatz Erfolg haben. Bei der Umsetzung der DIN EN ISO 9001:2015 ist für das Verstehen der Organisation und ihres Kontextes für das Risikofeld der externen Themen das Risiko zu bestimmen. Risiken zu bestimmen bedeutet jedoch immer gleichzeitig Chancen zu ermitteln!

Dies betrifft auch die internen Themen, oder die interessierten Parteien. Welcher Einfluss kann auf Produkte- oder Dienstleistungen zutreffen?

Als Lösungsansatz zur Risikobearbeitung im Sinne des Risikomanagments DIN ISO 9001 können nachfolgende Strategien verwendet werden:

  • Risikovermeidung
  • Risikoteilung
  • Risikominderung oder
  • Risikoakzeptanz.


Risikomanagement im Regelkreis

Risiko Regelkreiserweiterung

Nachfolgend ein erweiterter Qualitätsmanagementregelkreis, ergänzt um das Thema Risiko:

risikomanagement-im-regelkreis

(Quelle: PeRoBa – Präsentation Risiko und Norm 2015)

Weiterführende Themen sind dann das Umgehen mit gesetzlichen Forderungen und Compliance. Hierzu ein ergänzender Artikel, welcher unter folgendem Link zu finden ist: https://www.peroba.de/compliance-din-en-iso-37001/.


DIN ISO 9001 Risikomanagement mit PeRoBa Beratung und Training

Die PeRoBa GmbH München hilft mit Beratung, Training, Seminaren und Audits individuell und zielgerichtet bei der Einführung und Umsetzung von Risikomanagement im Rahmen der DIN ISO 9001.

Wie können wir Ihnen helfen?

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Wissen ist Macht – nichts wissen macht auch nichts …

Qualitätsmanagement und Wissensmanagement haben einiges gemeinsam. Aus dem Kapitel 6 der ISO Norm hat sich die Organisation um ihren Ressourcen zu kümmern. Insbesondere um dessen Ermittlung und Bereitstellung. Hierzu gehören u.a. die personellen Ressourcen. Dies bedeutet beispielsweise auf der einen Seite die Schulung der Mitarbeiter, um Sie zu qualifizieren. Andererseits die Sicherstellung, daß das Wissen …
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Qualitätsmanagement und Wissensmanagement haben einiges gemeinsam. Aus dem Kapitel 6 der ISO Norm hat sich die Organisation um ihren Ressourcen zu kümmern. Insbesondere um dessen Ermittlung und Bereitstellung. Hierzu gehören u.a. die personellen Ressourcen.

Dies bedeutet beispielsweise auf der einen Seite die Schulung der Mitarbeiter, um Sie zu qualifizieren. Andererseits die Sicherstellung, daß das Wissen in der Organisation vorhanden bleibt. Dies insbesondere wenn Leistungsträger die Organisation verlassen. Wissen kann sich somit, wie eine Seifenblase, manifestieren. Zuerst wunderbar und sehr groß, im nächsten Moment ist das Wissen verschwunden. Die frühzeitige Einführung eines Systems zur Wissenssicherung kann die damit verbundenen Probleme, wie neue Einarbeitung und Training, erleichtern und vermeiden.

Abwandern von Wissen

Nehmen Sie nunmehr die Situation an, dass ein Mitarbeiter die Organisation verlässt. Somit ist sein Wissen nicht mehr verfügbar. Das bis dato erworbene Wissen steht nun dem neuen Arbeitgeber zur Verfügung. Der demografische Wandel wird in dieser Hinsicht zukünftig wichtiger. Immer mehr Arbeitnehmer verlassen die Organisation und gehen in Rente. Die Geburtenstarken Jahrgänge sind demnächst im Rentenalter und viele ältere Mitarbeiter werden die Unternehmen verlassen.

5.000 Mannmonate Berufserfahrung

In FMEA-Trainings stelle ich oft die Frage, wieviel Jahre Berufserfahrung jeder einzelne bis heute mitbringt. Teilweise waren schon bis zu 5.000 Mannmonate Berufserfahrung in einem Raum versammelt. Dies ist eine erhebliche Ansammlung von Wissen und Erfahrung! Wenn dieses Wissen unwiederbringlich verloren geht, steht die Unternehmung vor einem großen Problem. Die so entstehenden Lücken können nur verzögert, oder gar nicht geschlossen werden.
Daher muss das Wissen frühzeitig gesichert werden und der Organisation zur Verfügung stehen. Wie kann dies erfolgen? Wenn Sie an Datenbanken denken, so kann ich Ihnen versichern, die Lösung heißt nicht nur IT und Datenbanken. Viel zu oft hat sich bei Diskussionen mit Unternehmern gezeigt, dass eine trügerische Sicherheit angenommen wird, da scheinbar alle relevanten Fakten in oftmals unterschiedlichen Medien, wie Excel und Word Dateien, gesichert sind.

Wissen übergeben

Sicherlich ist eine Zusammenfassung in einer reproduzierbaren Art hilfreich für die Unternehmung, doch diese wird langfristig nicht ausreichend sein. Das Wissen und die Erfahrung langjähriger Mitarbeiter sind auf diese Weise nur in Bruchstücken zu sichern. Teilweise sind bereits wichtige Zeitspannen für Gespräche und Einarbeitung nicht mehr vorhanden und es wird nicht nur das elementarste Wissen übergeben.
Im Qualitätsmanagement gibt es ein Sprichwort: „Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken“. Wissensmanagement ist eine zentrale Führungsaufgabe und muss durch die Leitung verantwortet und wirksam umgesetzt werden. Das QM kann hierbei eine zentrale und effektive Rolle übernehmen.

Ein funktionierendes QM-System

Mündlich wird oft nur ein Teil dessen, was relevant ist, behalten. Mit einem funktionierenden QM-System, nachhaltig aufgebaut, kann sichergestellt werden, dass dieses Wissen nachhaltig, vollständig und wirksam der Organisation erhalten bleibt.
Natürlich darf hierbei die Organisation nicht übers Ziel hinausschießen. Oftmals können bereits erste kleine Schritte Wirkung zeigen. Fragen Sie sich selbst, wie oft wurden nach Projekten wirksam „Lesson Learned“ Abschlüsse durchgeführt und umgesetzt? Fragen Sie sich, warum Sie ein Projekt gut abgeschlossen haben?

Wir unterstützen Sie

Gerne steht Ihnen das Team der PeRoBa Unternehmensberatung GmbH zur Seite, wenn Sie in diesem Zusammenhang weitere Fragen, oder eine Handlungsempfehlung, erhalten möchten.
Ein Punkt ist jedoch besonders wichtig und wurde bisher nicht angesprochen: das Wohlwollen und die Bereitschaft des Mitarbeiters ist eine Voraussetzung dafür, sein Wissen zu teilen und zu kommunizieren; sowie die Bereitschaft des Empfängers das Wissen anzunehmen.

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